Jahrelang arbeitete ich im Bereich Hautkrebs. Jeden einzelnen Tag sah ich, wie sich kumulative Sonneneinstrahlung über die Zeit auf die Haut auswirkt.
Und trotzdem habe ich selbst keine Sonnencreme getragen.
Nicht, weil es mir egal war. Sondern weil sich alles, was ich ausprobierte, falsch anfühlte:
Schwere Texturen. Hautreizungen. Unreinheiten. Make-up, das nicht richtig sass. Routinen, die im echten Leben nicht funktionierten.
Mir wurde etwas Entscheidendes klar:
Sonnenschutz scheitert nicht an mangelnder Disziplin – sondern daran, dass er sich nicht selbstverständlich in den Alltag einfügt.